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#31

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 25.02.2023 00:45
von Percy | 174 Beiträge

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zuletzt bearbeitet 19.01.2024 06:14 | nach oben springen

#32

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 26.02.2023 12:21
von Kiyan | 300 Beiträge

Die letzten Worte von Mani schmerzten. Hati bemerkte es etwas verwundert. Grundsätzlich konnte er es durchaus verstehen, der Krieger in ihm bejubelte es sogar. Es tat weh, weil es zu dem Mondgott überhaupt nicht passte. Langsam, aber geschmeidig kam Hati wieder auf die Beine. Vielleicht hatte er wirklich den Schlag vor den Kopf gebraucht. Seit Äonen von Jahren bestrafte er Mani dafür, dass dieser aus dem Mondwagen ausgestiegen war und ihn seitdem regelmäßig auf die Erde zwang. Und es entsprach dem Hasser, es so schmerzhaft und demütigend wie nur eben möglich zu tun. Da war es sogar sehr praktisch, dass sich der Körper des Mondgotts doch jedes mal wieder erholte. An seine Psyche, an seinen Geist hatte Hati dabei nicht gedacht und in diesem Moment flackerte die erste Erkenntnis darüber langsam in ihm auf. Er selbst trieb ihn dazu.
Und da war wieder die Erwähnung von Sol. Wenn es für anderes womöglich bereits viel zu spät war, das konnte er noch aus der Welt schaffen.
Hati stand genau dort, wo er vorher gelegen hatte und er sah Mani an. Doch er war nachdenklich. „Es ist nicht wichtig, dass ich mir Sol wünsche. Sicher, es würde vieles einfacher machen, weil sie eine Frau ist ..aber...“ Er machte einen vorsichtigen Schritt nach vorne auf den anderen Gott zu. Vorsichtig, da er ihn nicht vertreiben wollte. Oder zum Angriff zwingen, selbst wenn Hati nun wieder komplett geheilt war.
„..aber du bist derjenige, den ich will. Nach dem ich mich verzehre. Jedes Mal wenn ich dich sehe, denke ich, wie wunderschön du bist.“ Hati biss die Zähne zusammen als wollte er sich selbst daran hindern, weiter so etwas von sich zu geben. Vielleicht hätte er es in den ganzen Jahrtausenden nur ein einziges Mal sagen und nicht nur denken sollen. Wahrscheinlich würde es genauso lange dauern, bis Mani ihm das glaubte. Oder das war niemals der Fall. Er hasste einfach so etwas.
Sein Blick wandte sich von dem Mondgott ab und er sah auf die Berge und den Wald davor. Auf diese verdammten Erde, die er so sehr hasste und die er freiwillig niemals betreten würde. Er war immer schon so wütend, bevor er Mani überhaupt zu Gesicht bekam. Hati glaubte nicht daran, dass sie ihr Schicksal ändern konnten. Er würde den Mondgott jagen und dieser würde laufen, das war ihre Bestimmung. Und er musste ihn anschließend in Besitz nehmen, es war das Einzige was den Drang ihn zu verschlingen, soweit milderte, dass er die Kontrolle darüber bekam. Er wollte ebenfalls nicht Schuld daran sein, dass die Welt vielleicht vor ihrer Zeit unterging.

„Gib mir deine Hand“, sagte er leise, hielt seine eigene dem Mondgott entgegen. Hati verzichtete darauf zu schwören, dass er ihn nicht verletzen würde. Aber da der Wolfswurz nicht mehr wirkte, hätte er nicht fragen brauchen. Letztendlich könnte er den anderen sogar verschlingen, wenn er wirklich wollte. Aber das war nicht seine Intention. Ja, er musste Mani jagen und in Besitz nehmen. Aber nichts auf dieser oder anderen Welten zwang ihn dazu, es derart schmerzhaft und demütigend zu tun. Das kam von dem Wolf selbst und noch nie hatte er Mani anders als schmerzbringend berührt. Selbst wenn er ihn ins Mondlicht legte, geschah es aus Eigennutz heraus. Es war etwas, das er ändern konnte, selbst wenn es ihm nicht leicht fiel und er es verstehen würde, wenn Mani sich nicht drauf einließ.


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#33

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 26.02.2023 20:06
von Percy | 174 Beiträge

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zuletzt bearbeitet 19.01.2024 06:14 | nach oben springen

#34

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 27.02.2023 14:17
von Kiyan | 300 Beiträge

Hati empfand die Angst, die der andere Gott ausstrahlte durchaus als angenehm und auch erregend. Völlig unbegründet war diese nicht; er war sich noch nicht ganz sicher ob er diesen Angriff auf sich einfach so durchgehen lassen sollte. Dennoch wartete er ruhig, bis er die schmalere Hand an seiner spürte. Hatis Finger schlossen sich darum. Sehr darauf bedacht dem Mondgott nicht irgendetwas dabei zu brechen. Aber er zog ihn ein kleines Stück näher zu sich.
„Dieses Mal hast du es wirklich verdient, dass ich dir jeden verdammten Knochen zweimal breche“, knurrte er, sah Mani dabei an. „Wenn du dieses Scheißzeug noch einmal gegen mich benutzt, dann wirst du dir wünschen, das ich es dabei belasse“. Es war nicht mal eine Drohung, sondern er sprach eine schlichte Tatsache aus. Seine Nasenflügel blähten sich leicht, er witterte die Furcht und sonst hätte er es tatsächlich länger genossen. Aber nicht jetzt. „Hast mich nicht schlecht erwischt“, fügte er also hinterher und grinste dann leicht. Hob seine Hand und damit auch die von Mani an, hauchte einen Kuss auf die schmalen Finger. Seine eigenen verwandelten sich in dunkle Wolfspranken, der Rest seines Körpers folgte ein wenig verspätet, dann brachte er sie beide mit einigen wenigen aber großen Sprüngen zu einem anderen Ort. Das war ein kleiner Bergsee, dessen reines Wasser er hatte riechen können. Massive Felsen umgaben sie beide. Hati ließ den anderen Gott wieder los, stellte ihn selbst in der Wolfsgestalt vorsichtig auf den Füßen ab, gab auch seine Hand wieder frei. Dann flirrte die Luft und er nahm erneut seine menschliche Gestalt an. Er hatte Mani nur zeigen wollen, dass seine Berührungen nicht immer Schmerz verursachten, obwohl er wusste das es nur ein Anfang war.
Hati bückte sich um einen flachen Stein aufzuheben, warf ihn flach über das Wasser. Er ditschte so oft auf, bis er nach einer Weile gegen den Felsen am anderen Ufer prallte.
„Was ist nun wirklich mein Geschenk?“, damit drehte er sich wieder zu Mani um. Es war nicht so, als würde er sonst nur in seiner Wolfsgestalt herum laufen. Manchmal monatelang nicht. Doch in Manis Gegenwart hatte er meistens diese gewählt, nur nicht für den Akt am Ende. Für Hati war es ungewohnt so hier zu stehen und sogar noch mit dem Mondgott zu sprechen. Sein Körper würde bald anderes einfordern, jahrtausend alte Gewohnheiten änderten sich nicht so schnell.


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#35

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 27.02.2023 17:15
von Percy | 174 Beiträge

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zuletzt bearbeitet 19.01.2024 06:14 | nach oben springen

#36

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 28.02.2023 11:57
von Kiyan | 300 Beiträge

Ein genervtes Knurren drang aus seiner Kehle. Jetzt hatte der Mondgott sein Geschenk nicht mal dabei?! Hatis Geduld wurde wirklich langsam auf eine harte Probe gestellt und es kostete ihn einiges an Mühe den anderen Gott nicht gegen den nächsten Felsen zu werfen. „Rühr dich nicht vom Fleck“, befahl er knapp, verwandelte sich in den riesigen Wolf, lief in dieser Gestalt zurück zu dem Holzhaufen, der einmal Manis Unterkunft gewesen war. Natürlich war sie zerstört. Nicht mal absichtlich, doch selbst in menschlicher Gestalt war er fast gegen die Decke gestoßen und bei der Wandlung in den Wolf hatte er sie von innen her alleine durch seine pure Größe zersprengt. Jetzt suchte er in den Trümmern, schnüffelte nach dem Geruch von Mani in Verbindung mit Holz und Metall. Irgendwas musste er ja zum Schnitzen benutzt haben. Es dauerte einen Moment in der er in einer Staubwolke aus Holz, Metall und zermahlenem Stein stand, dann hatte er die Figuren gefunden, seine große Pfote schloss sich darum, während er schon zurück zu dem See eilte.
Eine ganze Weile betrachtete er mit blauen Augen die Figuren, seine eigene etwas nachdenklicher „Ich bin verletzt?“, hakte er nach, konnte nicht verhindern, dass erneut ein unheilverkündendes Knurren in seiner Stimme mitschwang. Nun gut, vielleicht war er in der Sache mit dem Wolfswurz doch nachtragend. Aber er hielt diese Figuren sicher zwischen seinen Fingern. Verstaute sie dann sorgsam in einem Lederbeutel, der an seinem Gürtel befestigt war.

Sein Blick fiel auf Mani. Das Mondlicht schien nicht nur auf den See, sondern auch auf den blonden Mann, der vor ihm auf der Erde saß. Ungewohnt unverletzt und es gelang Hati den Anblick zu genießen. Sein Körper war so im Reinen mit sich selbst, dass er das geringe Gewicht der Holzfiguren an seinem Gürtel spüren konnte. Ein Geschenk für ihn. Der Hasser stand nun völlig unbeweglich dort. Wohl wissend, dass wenn er auch nur zuckte, es in dem Mondgott Anspannung hervor rief. Umgekehrt war dies genauso, selbst wenn er den Drang verspürte hinter dem anderen herzulaufen und nicht vor ihm davon. Und er hatte sich besser unter Kontrolle, ansonsten würden sie hier gar nicht zusammen sein können, da er Mani längst verschlungen hätte.
Die übliche Dynamik zwischen ihnen fehlte und Hati gefiel das nicht sonderlich. Dennoch ließ er sich langsam und in unmittelbarer Entfernung neben dem Mondgott auf dem Boden nieder. Nah genug, dass der andere seine Körperwärme würde spüren können. Einen Moment lang schweigend und Hati starrte auf den See. Dieses Mal hatte er noch viel mehr Gründe um Mani zu verletzen. Nicht das er überhaupt einen bräuchte, doch ganz verhindern konnte er nicht, dass seine Lippen vor Wut zuckten. Ob des Verrats mit einer Menschenfrau und den Angriff gegen ihn selbst. In seinem Nacken knackte etwas als er den Kopf drehte um den Mondgott anzusehen. „Zieh dich aus Mani“, gab er von sich und da war nichts Sanftes in seiner Stimme und in seinem Blick lag ganz klar, dass er das sonst erledigen würde.


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#37

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 02.03.2023 22:35
von Percy | 174 Beiträge

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#38

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 03.03.2023 18:25
von Kiyan | 300 Beiträge

Der Wolf war ein Jäger. Jedes noch so kleine Zucken seiner Beute nahm er wahr. Sehr häufig nicht mal wirklich bewusst, doch entgehen tat es ihm keineswegs. Doch noch nie war es ihm dermaßen aufgefallen wie an diesem Tag. Ob das daran lag, dass Mani mal den Mund hielt und ihn nicht ständig verspottete? Die Worte trafen den Gott sonst nicht unbedingt nur verletzend, sondern sie stachelten ihn noch mehr an, machten ihn wütend und rasender vor Zorn, wenn das überhaupt möglich war. Er hatte das einfach immer so hingenommen, wohl wissend das der andere Mann ihm sonst nicht viel entgegen setzen konnte. Diese ganze ungewohnte Dynamik zwischen ihnen beiden ließ ihn sich ruhiger fühlen und der Drang sich direkt auf Mani zu stürzen war durchaus da, konnte aber von ihm unter Kontrolle gehalten werden. Ausgerechnet jetzt, wo er wirklich noch mehr Gründe wie sonst besaß sich an dem Mondgott zu rächen und ihn aufs bitterste zu bestrafen.

Hati rührte sich nicht als Mani seiner Aufforderung nachkam. Er saß einfach nur da, mit einem harten Ausdruck in den eisig blauen Augen und sah dabei zu wie immer mehr makellose Haut zum Vorschein kam. So wunderschön im Mondlicht schimmernd und so unglaublich begehrenswert, dass es in seinem Körper vor Verlangen brannte. Schließlich erhob er sich. Langsam, da es nicht so einfach war alte Muster zu durchbrechen. Eine Handbewegung von ihm und er hätte Mani gegen den nächsten Felsen geschleudert und sich innerhalb von Sekunden tief in ihm versenkt. Es war das geringe Gewicht von zwei Holzfiguren, das ihn davon abhielt. Zudem besänftigt dadurch das seinen Worte ohne Gegenwehr Folge geleistet wurde. Immer noch ruhig fing er an Manis vorherige Bewegungen zu spiegeln, indem er genau das Gleiche tat und sich auszog. Nicht ganz so elegant, dafür weder zitternd noch war es ihm irgendwie unangenehm. Im Gegensatz zu sonst, erfuhr seine Kleidung jedoch etwas wertschätzender den Weg auf den Boden und wurde nicht einfach zerrissen und in der Gegend verteilt. Schließlich stand er ebenfalls nackt vor dem anderen Gott, groß und muskulös, in sich selbst ruhend mit einer immensen Kraft, sein Geschlecht war bereits hart und stand ihm leicht vom Körper ab. Es zuckte erwartungsvoll. Dreißig Jahre waren eine wirklich lange Zeit.
„Danke für dein Geschenk“, sagte er, blickte Mani an, die Andeutung eines Lächelns huschte über seine Lippen. Doch die Situation war zu spannungsgeladen für so etwas und er ging näher an den anderen heran, griff erneut nach seiner Hand, hauchte wieder einen Kuss auf die Fingerknöchel. „Deine Knochen werden heute heil bleiben und ich lasse dich auch nicht bluten.“ Bestimmt, aber wesentlich sanfter wie sonst zog er Mani an sich, schlang dann die Arme um ihn, hielt ihn einen Moment lang so. Ohne etwas anderes zu tun, außer ruhig zu atmen und nur einmal strichen seine Finger leicht durch die weichen blonden Haare. Abwartend das der Mondgott ein wenig von seiner Anspannung verlor. Geduld war sonst nichts, was man mit Hati oft in Verbindung brachte, doch jetzt ignorierte er alles andere, was sein eigener Körper gerne tun wollte. Vielleicht hätte sein Geschenk viel mehr mit sich selbst zu tun haben müssen und nicht mit anderen. Sie beide waren nun einmal eine Einheit, ob sie das wollten oder nicht. Und gerade wollte der Hasser es. „Ich hätte dich nicht so lange alleine lassen sollen“, gab er leise nahe Manis Ohr von sich, drückte den schlanken Körper etwas enger an sich, spürte die weiche Haut an seiner. Dieses Eingeständnis war das einer Entschuldigung am nächsten kommende, was der Mondgott je von ihm hören würde. Hati war sich vorher nicht bewusst darüber gewesen, dass er es war, der die Beständigkeit in ihre so toxische Beziehung brachte. Er tauchte immer wieder auf, ohne das sich Mani darüber Gedanken machen musste und dieses Mal hatte er viel zu spät seine Nähe aufgesucht. Das würde nie wieder geschehen. Selbst wenn er die Erde weiterhin hasste und hier gar nicht sein wollte. Aber das war jetzt alles nicht wichtig.


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#39

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 05.03.2023 04:27
von Percy | 174 Beiträge

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zuletzt bearbeitet 19.01.2024 06:15 | nach oben springen

#40

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 05.03.2023 21:36
von Kiyan | 300 Beiträge

Hati machte einen tieferen Atemzug, während sich sein harter Schaft rein instinktiv mehr in Manis Finger drängte. Einige Male vor und zurück und er genoss den Druck, nahm die Wärme von der ihn verwöhnenden Hand auf. Noch nie hatte Mani ihn freiwillig berührt.
„Und ob ich das brauche....du bist nun mal mein Partner!“ Natürlich wollte er ihn, was war das überhaupt schon wieder für eine Feststellung? Nicht nur weil er Mani sonst verschlingen würde. Sondern weil jede Faser seines Körpers sich nach dem Mondgott verzehrte. Immer. Und würden sie sich mal öfter sehen, dann hätte er es möglicherweise auch nicht immer ganz so eilig bei dem Akt an sich. Auch jetzt fiel es ihm schwer einfach nur so dazu stehen, obwohl er nichts daran änderte, sich weiterhin vor Verlangen pochend in Manis Hand schmiegte. Erneut strichen seine Finger sanft durch die blonden Haare, streichelten über die feste Haut am Rücken, wanderten jedoch nicht tiefer, sondern strichen an den Seiten wieder nach oben. Er senkte den Kopf, küsste den schlanken Hals, sog tief den leicht veränderten Geruch auf.
Seine tierischen Instinkte veränderten sich in dieser Form kaum. Waren etwas weniger ausgeprägt, doch nie verschwunden. Ein Teil von ihm war immer Wolf, man sah und roch und fühlte es, selbst wenn er wie ein Barbar herum lief. Aber sein Denken veränderte sich bei der Wandlung auf eine subtile, nicht zu beschreibende Weise. Er konnte anerkennen, dass Mani einsam gewesen war und dennoch kam ihm ein leichtes Knurren über die Lippen. Diese Sache mit der Menschenfrau hatte er noch nicht vergessen. Und ausgerechnet jetzt, wo er sich eigentlich wirklich auf eine völlig besitzergreifende Art und Weise in dem anderen Gott versenken wollte, lief alles anders und er wusste, dass es ihm nicht reichen würde. Nicht heute. Dabei war es ein schönes Gefühl den Kopf des anderen an seiner Schulter zu spüren und ihn ungewohnter Weise im Arm zu halten. Und das, was Mani da mit ihm anstellte, war erregend und entlockte Hati ein leises Keuchen. Er war nicht unempfänglich gegen diese Art von Zärtlichkeiten, dennoch löste er sich jetzt leicht von dem Mondgott, sah ihm in die Augen, ließ den Blick dann tiefer wandern zu seinen Lippen. Schon oft hatte er ihn geküsst, niemals sanft und immer blutig. Eine seiner Hände legte sich an Manis Hinterkopf, bevor er abermals den Kopf senkte, seine Lippen verlangend, aber wesentlich sachter wie sonst auf die anderen presste. Und er biss nicht mal zu, löste sich langsam wieder um ihn anzusehen. „Das reicht mir nicht, Mani. Ich will dich ganz.“ Ihm war schon klar, dass dies wohl kaum in ihrer beider Sinne war und der Griff seiner Hände wurde ein wenig fester, hielt Mani nahe bei sich. Hati fiel es nicht so leicht, den Worten jetzt nicht sofort auf der Stelle Taten folgen zu lassen. Sein Körper gierte geradezu danach.
Mani hatte ihn freiwillig berührt.
Wieder tanzte dieser Gedanke förmlich durch seinen Kopf und auch ganz durch ihn hindurch. Wie ein Funke, der sich irgendwo festsetzen und zu einem größeren Feuer werden könnte. Wenn er ihn nur ließ. Also küsste er Mani noch einmal sanft, sagte dann ziemlich leise und ohne das gleich selbst zu erledigen. „Leg dich hin“ Dieses Mal würde er den Mondgott nicht wie ein wildes Tier von hinten einfach nehmen und er hatte es auch nicht so eilig, wie sein abstehendes Geschlecht es vermuten ließ. Um es Mani etwas leichter zu machen, ließ er sich auch zuerst geschmeidig auf den Boden sinken, lag nun auf der Seite, klopfte auffordernd auf den Platz neben sich.


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#41

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 05.03.2023 23:46
von Percy | 174 Beiträge

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zuletzt bearbeitet 19.01.2024 06:15 | nach oben springen

#42

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 07.03.2023 23:46
von Kiyan | 300 Beiträge

Seit seinem ersten Sprung vom Firmament, da hatte Hati sehr viel befohlen. Nur hatte der Mondgott ihm bisher nur ins Gesicht gelacht und nichts davon ausgeführt. Oder nur unter Zwang, freiwillig sicherlich nicht. Was nun los war, gefiel dem Hasser durchaus. Er liebte es .. aber irgendwie … war es so völlig untypisch für Mani und ihm war nicht klar, woher das auf einmal kam. Weil er verletzt worden war und noch immer seine Rache gefürchtet wurde? Diese Gedanken brachten nichts, er hätte Mani wohl fragen müssen. Doch das tat er nicht, nicht alles konnte an einem Tag geändert werden. Und in zigtausend Jahren hätte er viel gegeben, diese Worte aus diesem verführerischen Mund zu hören. Aber natürlich mussten sie ausgerechnet jetzt kommen und er knirschte leicht mit den Zähnen. Der vertraute Körper so nah an seinem, stellte Hati auf eine harte Probe.
„So einfach wirst du mich dieses Mal nicht los“, antwortete er, strich Mani eine Haarsträhne zur Seite, die sich unter seinen rauen Finger wie Seide anfühlte. Denn genau das würde passieren. Du meine Güte, es war dreißig Jahre her und er hatte niemand anderen in dieser Zeit gehabt. Wenn er es wirklich drauf anlegte, dann war das hier eine Minutensache und Mani sah ihn frühstens in zehn Jahren wieder. Vielleicht war das erstrebenswert, vielleicht aber auch nicht. Langsam wanderte sein Blick an Manis Körper entlang. Leicht schimmernde Haut im Mondlicht, muskulös und doch schmal gebaut, so elegant und wunderschön. In den blauen Augen tobte ein Sturm. Ja, alles war ihm vollkommen vertraut. Er hatte im Laufe der Jahre schon jeden Knochen gebrochen, jede Sehne war irgendwann gerissen, jeder Muskel von seinen Zähnen und Klauen aufgeschlitzt. Doch er hatte noch nie ….

Auf seine wölfischen Instinkte konnte er sich gerade nicht verlassen, nicht nur jedenfalls. Doch er war auch kein reiner Wolf. Mit einer Hand strich er dem Mondgott über den Rücken. Seine Berührungen würden niemals federleicht sein, aber seine Finger waren warm und ruhig, sicher in der Bewegung. Er drängte den anderen Gott auf den Rücken, blieb aber auf der Seite neben ihm liegen. Wieder war es nur sein Blick, der sanfter als es seine Finger je könnten, über Manis Körper glitt. Die Perspektive war zugegeben etwas ungewohnt. Sonst sah er den anderen hauptsächlich von hinten. Nicht nur während des Aktes, sondern ebenfalls in der Zeit davor, wenn er ihm hinterher rannte. „Sieh mich an“, sagte er leise, strich erneut mit der flachen Hand über den Oberkörper des anderen, über harte Muskeln und feste Haut, weiter nach unten bis er mit einer Wölbung seiner Hand über Manis Glied stoppte und so verweilte. Mit der freien Hand streichelte er über Manis Wange, hielt ihm dann zwei Finger vor den Mund. „Wie viel Spucke hast du?“, fragte er nach. Ernst gemeint, er hatte Mani versprochen, dass dieser nicht bluten würde und das passierte ganz sicher, wenn er ihn wie sonst völlig ohne Vorbereitung oder wenigstens etwas Flüssigkeit nehmen würde.


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#43

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 23.03.2023 08:17
von Percy | 174 Beiträge

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zuletzt bearbeitet 19.01.2024 06:15 | nach oben springen

#44

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 25.03.2023 13:40
von Kiyan | 300 Beiträge

Den leeren Streitwagen jagen? Es war nur gut das Hati keine Gedanken lesen konnte. Er war doch kein Hund, der hechelnd hinter einem Ball herlief. Vielleicht war es aber doch seine Schuld. Ganz würde er sich das nicht eingestehen können, es lag nicht in der Natur des Wolfes. Aber er hatte dem Mondgott bisher nie wirklich viel von der anderen Seite in sich wissen lassen. Eigentlich nur die menschenähnliche Gestalt, da er nicht buchstäblich wie ein Tier über den anderen herfallen wollte. Das war die einzige Gnade, die er je gezeigt hatte. In seinen Gedanken war Mani aber sein Partner. Schon immer war er ihm hinterher gelaufen, ob nun in seinem Wagen fahrend oder auf der Erde wandelnd.
Manis trommelnder Herzschlag war in seinen Ohren so laut, dass er das Flüstern nicht hören konnte. Doch er bemerkte die Gänsehaut, die seine Berührungen auslösten, war fast verwundert darüber. Und es fiel dem Wolf immer noch schwer. Sein Instinkt gab ihm ständig ein, eben das zu tun wovor sich Mani so fürchtete. Ihn zu packen, umzudrehen und von hinten zu nehmen.
Und er dachte auch dasselbe wie immer als er das 'Bitte' von den anderen Lippen ablas. Verstehe einer den Mondgott. Nur klang es nun, selbst nur gedacht irgendwie nicht so gereizt oder ungeduldig wie sonst. Sondern ein wenig sachter und er blickte Mani an, der langsam aber sicher bald an Luftnot leiden würde, wenn das hier so weiterging. Versuchte seinerseits in dem Blick zu erkennen, was Mani von ihm wollte. Bitte was denn? Bitte lass es schnell vorbei sein? Bitte lass es ganz? Bitte mach weiter? Es gab so viele Möglichkeiten.

Seine Entscheidung wie dies hier weitergehen würde, die hatte Hati ohnehin schon längst gefällt. Doch es war nicht so als hätte der andere Gott gar keine Möglichkeit ihn zu beeinflussen. Der Wolf war ihm körperlich überlegen, aber er reagierte auf Mani. Und so wie dieser wohl darauf wartete verletzt zu werden, so wartete Hati ebenfalls. Darauf beschimpft zu werden, mit Worten, gegen die er sich verbal noch nie hatte wehren können. Und gerade eben darauf gebissen zu werden. Seine Finger verschwanden in Manis Mund und seine Muskeln spannten sich an, bereit sofort darauf zu reagieren, sollten sie nur den Ansatz von Zähnen an sich spüren. Es war aber tatsächlich Feuchtigkeit, die er fühlte. Sein mächtiger Körper entspannte sich leicht, während er den Blick nicht von Mani abwendete, so ungewohnt es auch sein mochte. Da lag etwas in den vertrauten Augen, was er sonst noch nie bemerkt hatte. Furcht war das nicht. Dem Wolf gefiel das was er sah, unbewusst, er konnte jetzt nicht darüber nachdenken. Dafür war er auch bereits viel zu erregt, der Atem ging tiefer, sein hartes Geschlecht zuckte ungeduldig zwischen seinen Beinen. Er war das warten nicht gewöhnt.
Dennoch tat er es nun, sah zu wie der Mondgott seinen Kopf wieder zurücklegte. Seine feuchten Finger fühlten sich kalt an ohne die liebkosende Zunge an ihnen. Fast wie gebannt sah er zu wie Mani die Spucke aus seinem Mund drückte. Er fing diese mit seinen Fingern auf, strich dann mit dem Daumen einen Rest davon aus dem Mundwinkel. Sein eigener zuckte dabei ganz leicht, beinahe ein Lächeln. Und es waren auch seine Finger, die sich nun sachte wie es ihm möglich war, an Manis Anus zu schaffen machten, leicht über den Muskel strichen, ihn mit Spucke benetzten und sich dann hinein schoben. Anfingen ihn zu weiten und zu dehnen, geschickt und wissend was er da tat. Den Mondgott dabei immer noch ansehend, zum ersten Mal auf seine Regungen achtend. Bis es dann genug war.
Hati zog sich wieder zurück, blickte Mani einige Herzschläge lang an, während nun er genug Speichel im Mund zusammen bekam um diesen auf seine Finger zu spucken, sein hartes Glied damit zu benetzen. Und erst jetzt kniete er sich zwischen die andere Beine, hob diese leicht an. Zögerte auch nicht länger, schob sich in ihn hinein. Langsamer wie sonst, gleitend von ihrer beider Feuchtigkeit. Hati hielt erst inne als er in diesem Winkel nicht mehr tiefer in Manis Innere kam, bewegte sein Becken nicht mehr. Doch seine immer noch leicht feuchten Finger legten sich nun wirklich um Manis harten Schaft, glitten daran auf und ab. Einmal, so als wollte er die Wirkung austesten, nun darauf wartend das sich Manis Innere an seine Größe gewöhnte.


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#45

RE: Süchtig nach dem Mond

in Die Oase Peepshow 04.05.2023 13:01
von Percy | 174 Beiträge

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zuletzt bearbeitet 19.01.2024 06:15 | nach oben springen


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